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13.

Zuhause angekommen warteten schon die Jungs auf uns. Sie löcherten uns gleich mit Fragen. Wir erzählten ihnen alles im Aufenthaltsraum. Georg wollte gerade etwas sagen, doch da kam Chris’ Mutter mit einem grossen Karton. Sie meinte nur: „Girls, ihr habt etwas zu tun, Fanpost ist da.“ Sie stellte die Schachtel vor uns ab und ging dann wieder hoch. Wir schauten uns an, wir waren überwältig, das Ding war ja riesig. Auf jeden Fall machten wir uns gleich ans aufmachen. Babsi nahm einen Briefumschlag raus der an uns alle adressiert war. Sie machte ihn auf und wollte ihn gerade vorlesen, doch sie stockte. „Scheisse, Mädles, das ist kein Fanbrief, das ist ein Drohbrief!!“ „WAAS?“ Schrieen sie alle an. „Ja… hier lest doch selbst.“ Sagte sie mit zitternder Stimme und übergab den Brief uns, doch keine von uns hatte den Mut ihn zu lesen, also überreichten wir ihn Tom der dann vorlas: ‚Hey sagt mal, was fällt euch eigentlich ein? Die Jungs von Tokio Hotel gehören niemandem, auch nicht euch! Wenn ihr euch nicht von ihnen trennt, dann passiert was! Grüsse von 4 Anonymen.’ Oh man, das war hart. Ich begann zu weinen. Bill kam zu mir, nahm mich in den Arm und tröstete mich. „Hey Süsse, dass kommt schon gut, hört nicht auf die Weiber, das meinen die sicher nicht ernst, die sind doch nur neidisch, was meinst du wie viele solche Briefe wir schon bekommen haben? Und es ist noch nie etwas passiert.“ Ich beruhigte mich ein wenig und sah auf, erst nun bemerkte ich, dass auch Anna weinte. Babsi und Chris war der Schock auch ins Gesicht geschrieben, aber sie konnten dieses mal die Tränen noch zurück halten. Ich nickte leicht und Tom meinte dann, nachdem sich Anna auch wieder beruhigt hatte: „Kommt, werft den Brief weg, und lest die anderen, ihr habt ja auch noch nette Fans.“ Gesagt getan. Wir dürfen uns doch nicht die Stimmung vermiesen lassen, nur wegen so einem scheiss. Es waren zum Glück nur noch einigermassen normale Briefe die wir aufmachten. Wir erfüllten noch ein schnell die Autogramm wünsche, brachten sie, zum Glück mit keinen grossen Zwischenfällen, zur Post und gingen dann nachhause. Dort hatten packte uns irgendwie die Lust in den Proberaum zu gehen und ein wenig zu spielen. „Sagt mal, “ wollte Bill wissen, „habt ihr nun einen Titel gefunden, für das Lied, dass ihr letztens gespielt habt?“ „Jap, haben wir. Wir dachten wir nennen es geile Zeit.“ „Cooler Titel.“ Äusserte sich Tom etwas verwirrend. „Hey was’n mit dir los?“ Fragte Bill etwas besorgt. „Wie, was?“ Neuselte Tom. Nun ging Anna auf ihn zu, nahm in den Arm und sagte: „Hey Tom, stimmt was nicht? Was ist los mit dir seit, wir auf der Post waren, bist du total komisch drauf!“ „Ach…ich weiss auch nicht“, kam es von Tom, „irgendwie ist die Sache mit dem Brief doch etwas unheimlich, oder nicht? Ich meine sie sagten, wenn wir uns nicht trennen, passiert was und das will ich nicht.“ „Hey sag mal, du machst dir doch nicht ernsthaft Sorgen oder? Wir haben auch schon sooo viele Briefe der gleichen Art bekommen und es is noch nie was passiert.“ Beruhigte Bill seinen Bruder, dabei wollte er nett klingen, man hörte jedoch an seiner Tonlage an, dass er ein wenig genervt war. Ich wollte mich gerade einmischen, doch Anna hielt mich zurück. „Olli, nein! Du weißt was passiert, wenn sie sich keifen und jemand dazwischen geht!“ Ups, ja das weiss ich und ich hatte keinen Bock gegen die zwei zu diskutieren. Wir beachteten die Zwillinge einfach nicht, gingen an die Instrumente und Georg und Gustav setzten sich auf die Couch. Nachdem wir alles bereit waren begannen wir zu spielen wandten unsere Blicke aber nicht von den Twins ab. Es ging noch etwa 3 Minuten so weiter, sie merkten dann aber langsam das ihre Aufmerksamkeit gefragt wurde und widmeten sich voll und ganz unserem Song. Da es Annas grosser Wunsch war endlich mal ein Lied auf Englisch zu komponieren, experimentierten wir schon mal ein wenig an der Melodie rum. Auch die Jungs gaben uns ein paar Tipps. Weit kamen wir jedoch nicht, also beschlossen wir, also zumindest Babsi, Chris und Anna das ich doch zuerst am einen Song schrieben sollte. Ich fragte jedoch Bill um Hilfe da ich noch nicht sooo grosse Erfahrungen mit Englisch hatte, obwohl Anna und ich Klassenbeste waren. „Schatz, könntest du mir vielleicht ein wenig behilflich sein???“ Dabei klang ich wahrscheinlich ein wenig veraltert, aber er willigte ein und wir wollten und schon auf den Weg machen als mir unsere Hausaufgaben in den Sinn kamen. Schliesslich musste auch das sein. „Wir könnten euch ja helfen“, bot Georg an, doch Babsi gab altklug wie sie halt ist zurück: „Also das schaffen wir auch noch alleine!“ Sie drückte Gustav noch einen Kuss auf den Mund und wir verschwanden nach oben. Die Jungs wollten noch ins Dorf aber die Laden hatten eh schon alles geschlossen. Sie wollten schon anfangen mal ihre Songs zu spielen also Chris runter brüllte: „Hey Boys, kommt schnell! Bitte das müsst ihr euch ansehen!“ Georg witzelte noch kurz zu Gustav: „Ich dachte doch, sie brauchen keine Hausaufgabenhilfe?!?“ Das lachen verging ihm schnell, als er oben stand. Beim Badezimmer war die Scheibe eingeschlagen. Der Stein, mit dem es gemacht wurde lag auch da. Erst nun bemerkte ich, dass darum noch ein Zettel war. Ich wollte ihn gleich aufheben, als mich Babsi zurück hielt: „Nein, Olli nicht, nimm dir Handschuhe, damit du die Fingerabdrücke nicht verwischt!“ Okay, okay, nur keinen stress, kleine Dachte ich. Ich holte mir Latexhandschuhe, hob den Stein auf und nahm den Zettel weg. ‚Wir meinen es ernst! Das war nur der Anfang, wenn ihr euch nicht trennt!’ Las ich leise vor. Ich merkte nicht dass ich anfing zu weinen, erst nachdem mich Bill fest in seine Arme geschlossen hatte. Er nahm mich auf seine Arme und trug mich in mein Zimmer. Dort setzte er mich aufs Bett und kniete sich vor mich, dann sprach er leise: „Hey Olli, nicht weinen, du musst keine Angst haben wir sind ja bei euch und…“ „Ja, nun noch, aber in zwei Wochen seit ihr weg!“ Schrie ich ihn an. „Ja, in zwei Wochen, bis dahin hat sich die Lage beruhigt, das verspreche ich dir! Und Olli, schau mich mal an, Ich liebe dich, und werde mich niemals freiwillig von dir trennen!“ Hatte er gerade Ich liebe dich gesagt? Ja hat er! Man dann muss es also doch auch total hart für ihn sein, und er nimmt es nicht so locker wie ich gedacht hatte. „Ich liebe dich auch Bill…“, flüsterte ich ihm zu, „aber was?“ Zickte er mich an. „Es gibt kein aber!“ Machte ich ihm klar. Er schaute mich mit traurigen Augen an, ich beugte mich vorn über und gab ihm dann einen leidenschaftlichen Kuss.

14.

(Aus Toms sicht, zurzeit bei Anna)

Ach man Anna tut mir ja so leid, nein nicht nur Anna, auch Babsi, Chris und Olli, das muss echt hart für sie sein. „Hey Süsse, es wird alles gut, das verspreche ich dir.“ Ich wusste, dass das nicht viel half, aber irgendwie musste ich sie ja trösten. Sie lag noch immer in meinen Armen, als sie sich ein wenig aufräckelte und mir direkt in die Augen schauten, sie waren einfach wunderschön, auch wenn nun ein wenig verheult. „Ach Tom, ich weiss, es ist vielleicht total übertrieben von mir, aber ich habe solche Angst!“ Schluchzte sie. „Hey Anna, es ist überhaupt nicht übertrieben, ich verstehe deine Angst. Natürlich am Anfang haben wir alle gedacht, dass es nur ein schlechter Scherz ist, aber ich denke, nachdem was gerade geschehen ist, müssen wir handeln!“ Oh mein Gott, wie spreche ich denn nur?!? Das klang ja eben total geschwollen! Na ja auch egal, zurzeit haben wir andere Probleme. „Tom?!? Tom hörst du mir überhaupt noch zu?“ Hörte ich Anna plötzlich sagen. „Oh, tschuldigung, hab gerade nachgedacht.“ Sie schaute mich wieder so traurig an, ich nahm sie in den Arm und flüsterte ihr dann zu: „Komm, kleine schlaf mal eine runde, es ist schon späht und du musst morgen wieder zur Schule, ausserdem sieht die Welt morgen sicher wieder anders aus.“ Auch wenn ich selbst wusste, dass dies in diesem Falle nicht wirklich so war, beruhigte Anna das, das spürte ich. Sie gab mir Recht und so legte sie sich hin, schloss die Augen und schlief im gleichen Moment ein. War wahrscheinlich kein Wunder, dass ganze Zeug musste sie echt fertig machen. Ich gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn, verliess das Zimmer und schloss hinter mir die Türe. Gegenüber von mir sah ich gerade, dass auch Bill aus Ollis Zimmer kam, sie schlief anscheinend auch schon. Gemeinsam gingen Bill und ich runter, wo Georg und Gustav es sich auf den Sofas gemütlich gemacht hatten. Wir setzten uns zu ihnen und sassen etwa fünf Minuten schweigend dort, bis Georg das Eis brach und sagte: „Wie können wir ihnen nur helfen? Und was ist wenn das alles in zwei Wochen noch nicht gelöst ist und wir weg sind, wer soll denn auf sie aufpassen?“ „Genau das frage ich mich auch schon die ganze Zeit.“ Hey das wollte ich auch gerade sagen, dachte ich aber Bill kam mir zu vor. „Hey Jungs ich geh mal hoch, bin echt müde.“ Äusserte sich auf einmal Gustav. „Hey, warte, ich komme auch.“ Riefen wir alle drei ihm im Chor nach.


(Wieder aus Ollis sicht, am nächsten Morgen)

Oh Gott ich hasse dieses Geräusch. Dachte ich nur als ich den Wecker piepsen hörte. Nun ja ich machte ihn schnell aus damit Bill nicht wach wurde. Paar Sekunden später merkte ich dann, dass dies auch nicht mehr viel half. Er war schon wach und anscheinend schon recht lange er stand gestylt und angezogen neben meinem Bett. Ich schaute ihn skeptisch an, während ich aufstand und mich anzog. Niemand sagte etwas, irgendwie fand ich das total unangenehm, also fragte ich ihn: „Was ist denn los? Warum sprichst du nicht?“ Er kam auf mich zu und nahm mich in den Arm. Ich stiess ihn aber weg und schrie ihn an: „Bill nun sag schon was! Was ist los? Ist was passiert?“ Erst nun bemerkte ich dass er Tränen in den Augen hatte. Ich blickte gar nicht mehr durch, was ging hier vor sich? Er kam wieder auf mich zu und nahm mich nochmals in den Arm, dann sprach er leise, kaum hörbar: „Ach Olli, ich weiss auch nicht wie ich das sagen soll, aber ich denke es ist besser ihr bleibt heute zu Hause und geht nicht zur Schule…“ Er wollte weiter sprechen doch unterbrach ihn: „Wieso Bill? Sag nun, was ist los?“ „Die Mädels, die euch geschrieben haben meinen es echt ernst. Sie haben ne tote Rate vor die Haustür gelegt, wieder mit einem Brief dazu. Ich habe Angst um dich Olli! Den letzten Satz schrie er beinahe. Ich konnte seine Wut und Angst spüren. Ich konnte meinen Tränen nun auch nicht mehr standhalten. Ich heulte einfach noch, Bill konnte war stärker und musste nicht weinen und drückte mich stadessen nur noch fester an sich ran. Nach etwa fünf Minuten lösten wir uns wieder und ich verschwand ins Bad, damit ich mich noch stylen konnte. Obwohl Bill gesagt hatte, wir sollten nicht zur Schule gehen, schwangen wir uns auf unsere Räder und fuhren los.



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