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15.

Der Rest der Woche verlief, ganz normal, wie ein normaler Teenyaltag, mit Schulstress und all dem was dazu gehört. Ausserdem waren wir noch bei ein paar Radiosendern der Stadt und beim Schweizer Fernsehe. Zum Glück war diese Woche ruhig und wir konnten entspannt an unser erstes kleines Konzert gehen. Es war Samstagnachmittag und wir fuhren eben gerade vor die Maag Event Halle. Da sollten wir also in wenigen Stunden unseren ersten Auftritt haben. Während vor der Halle die ersten Fans eintummelten waren wir voll damit beschäftigt alles aufzubauen und nochmals durchzugehen. Die Jungs gaben uns noch ein paar kleine Tipps, viel Zeit hatten wir aber nicht mehr, denn nach einer Stunde wurden die Türen geöffnet. Wir befanden uns noch immer hinter der Bühne als wir hörten, dass die ersten Leute reinstürmten, natürlich stieg bei uns Mädels nun die Aufregung und wir hatten einen Riesen Adrenalin Schub. Wir konnten es nicht lassen und schauten kurz nach vorne. Wow, nicht schlecht, die halbe Halle ist ja schon voll. „Ist es eigentlich ausverkauft?“ Hörte ich Chris auf einmal fragen. „Nein, glaub nicht, aber ist ja nicht so schlimm, ist ja unser erstes.“ Gab Babsi schlau zur Antwort. Wir mussten noch auf das Kommando der Elektriker warten bis wir auf die Bühne durften, was uns noch ein wenig aufgeregter machte. Endlich, sie gaben uns das Zeichen. Wir stürmten raus und begannen gleich einmal mit ‚Nur für euch’. Die Menge brach in Tosen aus. Es war einfach ein geiles Gefühl von so vielen Leuten umjubelt zu werden. Nachdem wir unser erstes Lied zu Ende gespielt hatten folgten noch ‚irgendjemand’, ‚einmal in unserem Leben’, ‚geile zeit’ ‚verliebt in…?’ und ‚Kreis’. In der letzten Woche waren Bill und ich auch fleissig gewesen und wir hatten einige Englische Lieder komponiert. Die nun an der Reihe waren: ‚Perfect Day’, ‚Holidays’,,Peace’ und als letztes Lied noch ‚live your life. Als die Leute noch eine Zugabe wollte, spielten wir noch einmal ‚Nur für euch’ was wir aber besser nicht getan hätten, denn als Anna am Schluss noch ihr Solo hinlegte platzte wohl jemandem der Kragen. Nun geschah alles auf einmal. Ein Schuss fiel, alle schrieen auf, rannten wild durcheinander, die Securitas und die Jungs eilten zu uns auf die Bühne und zogen uns weg. Das letzte was ich noch mitbekam, war dass Anna hinfiel und hart auf den Boden knallte. Tom rannte zu ihr hin, nahm sie auf den Arm und trug sie in den Backstagebereich. Einer der Sicherheitsleute folgte ihm. Wir andern drei hatten keine Zeit irgendwie herunter zu kommen oder uns auszuruhen, denn wir wollten wissen, was mit Anna los ist. Sie lag bewusstlos in Toms Armen, der sich auf der Couch befand. Täuschte ich mich da oder waren seine Augen total Glasig? Nein ich täuschte mich nicht, denn im selben Moment kullerte ihm eine Träne über seine Wange. Hans griff gleich zu Handy und rief den Krankenwagen. Wir anderen lagen ebenfalls total geschockt in den Armen unserer Freunde. Wenig später traf auch sogleich der Notarzt ein, der Anna auf eine Barre verfrachtete, obwohl sie in der Zwischenzeit, wieder bei Bewusstsein war und sie darauf bestanden hatte zu laufe durfte sie nicht. Zum glück durfte Tom aber mit, sonnst wäre sie nicht in den Krankenwagen gestiegen. In der Zwischenzeit hatte ich erfahren, dass auch die Polizei eingetroffen war und alle Leute nach einer Waffe durchsuchten. Es konnte niemand abgehauen sein, denn nachdem der Schuss gefallen war wurden sofort alle Eingänge zugesperrt. Ich diskutierte gerade mit einem der Sicherheitsleute als ein Polizist kam und uns berichtete: „Also wir haben die Mädchen gefunden die geschossen hatten. Es hat zwar nur eine den Schuss ausgelöst, doch sie hatte noch drei Freundinnen bei sich. Ich habe nun noch ein paar Fragen an euch. Ist in der letzten Zeit irgendwie etwas geschehen? Habt ihr einen Drohbrief oder so was in der Art bekommen?“ Ich schaute zu Babsi und die holte sich hilflose Blicke bei Chris die mich verunsichert anschaute. Na toll dann blieb es also wieder mal an mir hängen alles zu erklären. Ich begann also und erzählte alles bis ins kleinste Detail, ich gab mir echt Mühe nichts zu vergessen. Was sich dann aber nicht lohnte, denn der Wachmeister unterbrach mich mit den Worten: „Okay, danke, das ist genug, ich habe alles was ich wissen wollte, denn die vier Mädchen haben was gesagt von: ‚Wenn sie uns eben nicht ernst nehmen müssen sie dran glauben!’ „Und was geschieht nun mit den vieren?“ Wollte Chris ängstlich wissen. „Na ja sie kriegen eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und unerlaubtem Waffenbesitz.“ Erklärte der Mann und verschwand dann. „Wow…“ Konnten wir alle nur noch sagen, denn wir hätten echt nicht gedacht, dass es so schlimm werden könnte. Zum Glück war das nun alles abgehackt und wir konnten wieder beruhigt auf die Strassen gehen. Natürlich hatte Hans in der zwischen Zeit schon unsere Eltern benachrichtigt und die standen nun hier neben uns, nahmen uns in den Arm, nur Annas Eltern waren natürlich nicht hier, die fuhren sofort ins Krankenhaus. Natürlich wollten wir nun auch wissen was los war, also stiegen wir in unseren Bus und fuhren Richtung Krankenhaus. Dort angekommen kam uns gerade Tom entgegen. Perfektes Timing dachte ich. „Hey Tom, was ist los? Ist es schlimm?“ Hörte ich Bill fragen. „Also ich will nicht behaupten, dass es schlimm ist, aber es sieht schlimm aus. Es ist zum glück ‚nur’ ein Streifschuss, aber er muss geklebt werden. Ausserdem muss sie die Nacht noch hier verbringen, zur Überwachung.“ „Können wir zu ihr?“ Fragte Babsi voller Hoffnung. „Nein, sie schläft gerade“, ertönte in diesem Moment eine Stimme von hinten, „und ich glaube das solltet ihr auch tun.“ Annas Vater war total locker, als ob seiner Tochter nichts geschehen wäre, lag wahrscheinlich daran, da er wusste, dass sie wieder auf die Beine kommen würde. „Okay, ist glaub das Beste, dann gehen wir mal. Noch einen schönen Abend.“ Willigte Gustav ein. „Ich bleibe diese Nacht hier.“ Äusserte sich Tom. „Warum denn das? Es kann ihr ja nichts passieren.“ Entgegnete Bill ihm. Tom sah echt fertig aus und das war er auch, denn er diskutierte nicht einmal mit seinem Bruder und lief uns nach.

16.
Den nächsten Morgen verschliefen wir wieder einmal. Erst als um vierzehn Uhr das Telefon klingelte kamen wir aus den Federn. Ich ging ran:
„Ja da isch d’Olli, wer isch am anderä Ändi?“
(Ja hier ist Olli, wer ist am andern Ende der Leitung)
„Hey Olli, wennd ihr mich da allei verrottä lah oder was?“ Ertönte Annas entsetzte Stimme
(Hey Olli wollt ihr mich hier alleine verrotten lassen oder was?)
„Ow, Anna, sorry es dud mer leid, aber mir hend bis gad ez pennt.“ Entschuldigte ich mich.
(Oh, Anna sorry, das tut mir leid, aber wir haben bis eben geschlafen.)
„Oh Gott, ihr sind ja die grösste Schlafmützene wo i kenn.“ Witzelte sie
(Oh Gott, ihr seid ja die grössten Schlafmützen, die ich kenne.)
„Aso du ich gang denn ma die anderä go wach rütle und den chömed mer ok?“
(Also du, dann gehe ich die andern mal wecken und wir kommen dich dann abholen ok)
„Jap das isch supi, bis dänn.“
(Ja, das ist super, bis dann.)
Ich hatte Glück, das wir das Telefonat beendeten, denn in diesem Moment erschienen Bill und Tom. „Hey zusammen, zum Glück kommt ihr erst nun, sonnst wäre ich jetzt tot!“ Sagte ich lachend. „Na ja, wir haben das Gespräch mitgekriegt.“ Meinte Bill schelmisch grinsend. „Oh, dann sollte ich also besser flüchten wenn ich nicht ausgekitzelt werden will oder?“ „Nun, so schlimm is’ es nun auch wieder nicht, wir wären einfach froh wenn du uns alles übersetzen würdest, wir verstanden nämlich nur Bahnhof.“ Erklärte Tom mir. „Also wenn das alles ist, dann bin ich ja froh. Okay, wir haben…“ Weiter kam ich nicht, denn Tom fragte: „Wer ist eigentlich wir?“ „Oh Gott Tom, wir sind Anna und ich. Also wir müssen nur noch schnell Gustav und Georg wachrütteln und dann fahren wir ins Krankenhaus und holen deine Freundin ab.“ Dabei schaute ich Tom an. Der grinste und meinte dann noch: „Ok, das ist kein Problem, aber wenn Juschtel und Georg immer noch schlafen könnte es schwer werden die wach zu kriegen. Ausserdem pennen Chris und Babsi…“ Dieses Mal kam er nicht weiter. „Ich weiss Tom, ich weiss, Babsi und Chris haben die Nacht in einem Zimmer verbracht, sie wollten noch ein wenig Frauengespräch führen.“ Bill meinte frech grinsend: „Du bist ja bestens informiert und ausserdem weiss ich wie wir die beiden wach kriegen.“ „So wie denn?“ Fragte Tom intressiert. „Also wir werden ein Glas Wasser holen und dann leeren wir es ihnen übers Gesicht. Okay?“ Ich schaute Tom skeptisch an er mich ebenfalls doch wir willigten ein. Also holten wir das was Bill gesagt hatte, schlichen uns ins Zimmer von Gustav und Georg und leerten die Gläser über ihnen aus. Sie wachten prusteten auf und fragten wie aus einem Munde: „Wer war das?“ Tom zeigte auf mich ich zeigte auf Bill und Bill zeigte auf Tom. Gustav und Georg sprangen aus den Betten und griffen nach uns. Georg nahm mich und Bill, dieser jedoch konnte sich noch Mals befreien und rannte weg nun hatte Georg nur noch mich und nahm mich über seine Schulter und stellte mich im Bad unter die Eiskalte Dusche. Wir alle hielten uns nur noch die Bäuche vor lachen. Ich schaute Georg an und meinte dann frech: „Hey, du hast ja süsse Locken!“ Dafür kassierte ich noch einen Spritz Shampoo von ihm. „Danke, dass du mir beim Duschen helfen willst, aber das schaffe ich auch noch alleine.“ Motzte ich ihn gespielt sauer an. Er dachte dass ich nun echt böse auf ihn bin und so entschuldigte er sich: „Sorry Olli, aber es kam gerade so gelegen ich…“ Er sprach nicht mehr weiter, als er sah was ich für einen Riesen Smile auf’m Gesicht hatte. „Du…, ach du bist gemein, nun habe ich echt gedacht, dass du sauer bist.“ Ich schüttelte nur denn Kopf und erklärte ihm: „Auf dich kann man doch nicht böse sein, aber etwas muss ich dir noch geben.“ Ich hatte die ganze Zeit unter Wasserstrahl gestanden und das Shampoo war schon wieder weggespült. Er schaute mich ängstlich an, ich jedoch stieg aus der Wanne, ging auf ihn zu und umarmte ihn. Er schrie auf da es ja total kalt war. Ich grinste ihn nur blöd an und verschwand dann in mein Zimmer wo Bill schon wartete. „Oh, haste eine kalte Dusche gekriegt?“ Ich überlegte nicht lange ging auf Bill zu und umarmte den auch noch. Er schrie aber nur: „Olli, nein hör auf das ist kalt! Olli lass mich los!“ Ich dachte aber nicht daran und hielt in immer noch fest. „Olli, wenn du mich nicht sofort loslässt, dann nenne ich dich nur noch Olivia!“ Ich liess ihn sofort aus meinen Armen und drehte mich dann um und ging aus dem Zimmer. Ich war sauer, sehr sauer, verstand der Junge keinen Spass? Ich merkte, dass ich ja meine Kleider in meinem Zimmer vergessen hatte, also musste ich nochmals zurück. Ich lief zu meinem Kleiderschrank schnappte mir meine Lieblings Jeans und ein Top und wollte gerade wieder verschwinden als Bill mich aufhielt. Er hatte mich vorhin die ganze Zeit beobachtet. „Hey Olli was ist denn nun los? Das vorhin war doch nur Spass.“ „Ja meins war auch nur Spass aber du musst gleich mit der scheiss Drohung kommen!“ Schrie ich ihn an und verschwand wieder. Tom kam mit entgegen und fragte was das denn eben gewesen sein. Ich ignorierte ihn aber und lief einfach weiter. Als ich mich im Badezimmer eingeschlossen hatte hörte ich noch wie Tom rief: „Hey Olli, sag mal spinnst du? Ich hab dir nichts gemacht, musst deine Wut nicht an mir auslassen!“ Ach scheisse man, ich bin echt blöd dachte ich und öffnete die Tür ein wenig und sprach dann zu ihm: „Sorry Tom, tut mir echt leid, deinem Bruder kannste aber sagen, dass ich mich nicht entschuldige!“ Den letzten Satz sagte ich so laut, dass es Bill hörte. Ich wollte gerade die Tür wieder schliessen, als jemand dagegenghielt. Es war Bill: „Olli, es tut mir echt leid, wollte ich nicht.“ Als er mich so anschaute konnte ich ihm einfach nicht mehr sauer sein also vergab ich ihm: „Ja, mir tut es auch leid, hätte das alles lockerer nehmen müssen.“ Er grinste mich an und meinte dann nur: „Dann ist ja gut, aber das folgende tut mir nicht leid.“ Dann küsste er mich. „Das muss es dir auch nicht.“ Meinte ich anschliessend. In den Moment erschienen Babsi und Chris. „Oh ihr seit schon wach?“ Fragte Bill verwundert. „Bei dem Krach, den ihr macht, kann frau, ja nicht mehr schlafen!“ Zickte Chris rum.
„Hey Mädels, jetzt nämed das alles mal chli locker, mer münd ez denn eh gah, go d’Anna anhole!“ Beruhigte ich die zwei.
(Hey Mädels, nun nehmt das alles einmal ein wenig locker, wir müssen eh bald gehen, da Anna schon auf uns wartet.)
Ich erhielt wegen diesem Satz einen eiskalten Blick von Bill, deshalb übersetze ich es ihm noch auf Deutsch, dann war er wieder zufrieden. Da wir Anna nun wirklich nicht noch länger warten lassen wollte , siegen wir so gleich ins Auto und fuhren ins Spital. Wie dachten sie würde schon auf und warten, doch sie hatte noch eine kleine Nachkontrolle die zum Glück nicht lange dauerte. Mit einem nicht sehr glücklichen Gesicht kehrte sie aus dem Zimmer zurück. „Was ist los Anna, stimmt etwas nicht mit deinen Arm?“, wollte Tom leicht besorgt wissen. „Ne, alles klar, die Ärztin hat mir 1Woche Gitarrenverbot erteilt.“ „Wir werdens überleben“, gab Babsi locker zur Antwort.
„Dein babyblauer Verband schau dafür süss aus“, witzelte Georg. Wir gingen zum Auto und fuhren wieder nach Hause. Den Tag verbrachten wir gemütlich auf dem Sofa, da es heute Abend ja eh spät werden würde. Da die Jungs ja heute ihren letzten Abend in der Sxchweiz verbrachten und morgen wider zurück nach Deutschland fuhren beschlossen wir uns, den Aberde auf einer Party zu verbringen, die zum Glück nur aus geladenen Gästen bestand, den auf Presse und anders Zeug hatten wir heute echt kein Bock!!!
Schon Stunden vorher machten wir uns Mädels in Bad hübsch. Nur mit Chris stimmte etwas nicht.
„Hey Chris was isch los?“
( Hey Chris was ist los?), fragte ich.
„Nüt ich bi nur ...äh..trurig, dass sie morn scho wider hei münd, ich bi so glücklich mit ihn.“ ( Nichts, ich bin nur traurig, dass sie morgen schon wider nach Hause müssen, ich bin so glücklich mit ihm.) Ich glaube ihr , dass sie traurig ist aber da nicht noch was anderes ist? Da die Stimmung aber so oder so nicht die Beste war, liess ich es bleiben und hackte nicht weiter nach.



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