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3.

Zuhause angekommen war es schon fünf Uhr, deshalb suchte ich die Telefonnummer eines Pizzakuriers raus und rief dort an. Wir hatten eine Riesen Bestellung; zwei Mal Pizza Funghi, drei Hawaii und drei Stück mit Schinken ausserdem kamen noch 4 Tomatensalate für Anna, Babsi, Chris und mich dazu. Nach ungefähr dreissig Minuten stand der junge Italiener vor unserer Tür. Wir nahmen die Pizzas entgegen und setzten uns an den hübsch gedeckten Tisch. Bei einer Diskussion, wie lange die Band noch bleibt, beschlossen sie, sich acht Wochen hier einzuquartieren. Wir assen gemütlich die Pizza fertig und beschlossen zugleich, dass wir uns einen gemütlichen Abend im Kino machen. Nach langem hin und her, konnten wir Georg davon überzeugen, dass er uns mit dem Auto meiner Eltern fährt. Bei der fahrt konnte der sich jedoch nicht richtig konzentrieren, weil er eine, für ihn viel zu hübsche Beifahrerin hatte. Im Kino angekommen nahmen wir alle unsere Plätze ein. Wie es sich für frisch verliebte natürlich gehörte sassen Tom und Anna nebeneinander, Gustav setzte sich neben Babsi, Chris und Georg liessen sich nebeneinander in einen Sitz fallen und Bill und Ich sassen händchenhaltend ab.
Nachdem der Film fertig war gingen wir sofort nach Hause.
Zuhause angekommen waren wir alle todmüde, also verabschiedeten uns von einander und gingen auf unsere Zimmer, natürlich immer ein Pärchen in ein Zimmer. In dieser Nacht geschah was Geschen musste.

Zu Gunsten der Mädchen gab es am nächsten Morgen Frühstück am Bett, wie es sich nach so einer Nacht gehörte. Es war alles dabei; frisch gepresster Orangensaft, frische Croisons, Aufschnitt, Konfitüre und noch viele andere Dinge. Da wir nicht zu kaltherzig sein wollten durften die jungen Herren mit essen. Nachdem Essen kuschelten alle noch ein wenig in ihren gemeinsam Betten.

So gegen Mittag fiel uns ein, dass wir auch noch Pflichten haben und unsere Pferde bewegt werden mussten. Babsi schlug vor, dass wir alle auf den Springplatz gehen und die Jungs nochmals eine Runde schlafen gehen können. Es waren jedoch alle vier dagegen und Georg brachte den Vorschlag ein: „ Wir kommen mit. Ihr könnt doch ausreiten gehen und wir sitzen hinten drauf!“ „Spitzen Idee!“ Platze es aus Anna raus. Als die Pferde gesattelt waren stiegen wir auf und ritten los Richtung Wald. Auf einmal flüsterte Bill mir in Ohr: „ Du, ich glaube es wäre mal gut wenn ihr uns auf dieser Lichtung runter lassen würdet. Wir brauchen alle mal dringend ein „unter Männer Gespräch“ und ein „ unter Frauen Gespräch“. Ja das war glaub echt mal nötig, also sagte ich den anderen Bescheid. Als wir los geritten waren mussten wir uns nur schnell einmal anschauen und wir alle wussten was letzte Nacht geschehen war. Nach ungefähr dreissig Minuten kehrten wir zur Lichtung zurück und machten auf den letzten 200 Hundert Metern noch ein Wettrennen. Auf der Lichtung angekommen, war keine Spur von den Jungs zu sehen, doch plötzlich standen sie mit einem Riesen Smile im Gesicht vor uns. Nach einer langen kuschel-pause machten wir uns auf den Heimweg. Zuhause angekommen mussten wir alle Ställe ausmisten und alle Pferde füttern. Als unsere Pflichten erledigt waren, war es auch schon wieder sechs Uhr.

Nachdem wir alle umgezogen in der Eingangshalle standen, brauchten wir Georg nur einmal anzuschauen und er antwortete schon: „ Ja, ja ich fahre! Wo hin solls gehen?!?“ „ Ich denke“, begann ich, „ zum Italiener, oder liege ich da falsch?!?“ „ Nein überhaupt nicht, süsse.“ Entgegnete mir Bill.

Um acht Uhr waren wir schon wieder zurück. Da wir nicht wussten was wir nun unternehmen wollten, sagte Tom: „ Geht doch mal rauf in Ollis Zimmer, ich habe da so eine Idee, muss sie aber zuerst mit den anderen besprechen, ok?“ Etwas verwirrt gingen wir also hoch in mein Zimmer. Als uns nach endlos langer Zeit Gustav wieder holte, hatten wir keinen blassen Schimmer was hier vor sich ging. Unten angekommen verschlug es uns Mädchen erst einmal die Sprache. Unsere Guys hatten den Aufenthaltsraum in ein halbes Paradies umgewandelt. Wir setzten uns auf eine Couch und warteten ab was nun geschehen würde. Die Jungs waren jedoch wieder verschwunden, doch plötzlich kam Gustav mit seinem Schlagzeug, dann Tom mit der Gitarre daher gelaufen. Auch Georg mit dem Bass und Bill und sein Mikrofon fehlten nicht. Wir sahen uns an und grinsten; ein Privatkonzert nur für uns! Hammer! Sie spielten für uns die lauter Liebeslieder, weil wir gerade so in Stimmung waren. Rette mich, ich bin nich’ ich, wenn nichts mehr geht und wir sind jung und nicht mehr jugendfrei durften wir auch noch hören.

Um halbzehn riefen unsere Nachbarn an, ob wir nicht ein wenig leiser sein könnten, sie wollen gerne schlafen. Bei Stichwort schlafen wurden wir alle auch Hundemüde, also räumten, dieses Mal zu Gunsten der Knaben, die Mädchen alles auf. Es war schnell getan und so kamen wir auch und viertelvor Zehn ins Bett. In dieser Nacht schliefen alle Mädchen in einem Zimmer und alle Jungs taten sich zusammen. Als wir einschlafen wollten, hörten wir jedoch in Nebenzimmer lautes Stimmengewirr. Wir beschlossen raus zu gehen und die netten Jungs mal ein ganz wenig zu belauschen. Wir hörten wie sie zuerst alle von uns schwärmten. Als jedoch Tom nichts dazu sagte fragte Georg ihn, was denn los sei. Darauf antwortete er: „Na ja, doch eigentlich schon, sie ist ja auch wirklich eine süsse, aber ich bin mir nicht sicher ob sie alle einfach nur Fans sind die uns am Ende doch wieder verraten und uns nur ausgenutzt haben.“ Nach diesen Worten von seinem Bruder raste Bill vollkommen aus. Er schrie Tom nur noch an und beschuldigte ihn und sagte: „Wie kannst du nur?!? Das sind unsere Freundinnen, sie vertrauen uns und du sagst so was!“

Jetzt war bei Anna das Fass übergelaufen. Sie rannte ins Zimmer, richtete sich vor Tom auf und fauchte ihn heulend an: „ Du bist so ein Arsch, wie konntest du nur?!?“ Mit diesen Worten hastete sie aus dem Zimmer. Tom wollte ihr nachrennen, doch ich wusste, dass das im Moment keine gute Idee war und hielt ihn zurück. „Ich weiss“, begann ich, „ wo du sie in zehn Minuten finden kannst.“ Ich ging zu Bill, nahm in den Arm, bedanke mich bei ihm für die lieben Worte, sah Tom an und sagte kurz und bündig: „ Bei Jairo.“

Zurzeit bei Anna im Pferdestall:

„Ach Jairo, wie konnte er nur?!?“, hörte man Anna jammern, „ ich dachte er vertraut mir genau so wie ich es tue, besser gesagt getan habe! Ich…“, in diesem Moment unterbrach sie jemand: „ Das tue ich doch auch und ich hoffe du kannst mir verzeihen.“, sprach Tom in seinen liebsten Tonfall und mit wasserunterloffenen Augen. Er berührte sie ganz sanft an der Hüfte, doch Anna nahm seine Hände und tat so als ob sie sie das nicht wolle. Sie drehte sich jedoch im gleichen Moment zu Tom um und murmelte: „ Ich weiss nicht Tom, du hasst mich so verletzt, aber ich liebe dich so sehr, dass ich dich gar nicht hassen kann und dafür hasse ich mich!“ „Aber, Anna, ich“, stotterte Tom vor sich hin, „ ich meinte es nicht so, ich habe doch genau so viel Angst davor verletzt zu werden wie du!“ „Ach komm“, schnauzte Anna ihn an, „ tu nicht so scheinheilig!“ „ Ich meine es aber ganz sicher ernst.“ Sagte Tom der nun leicht gereizt war über seine zickige Freundin. „Na ja okay“, gab Anna dann auf, „ ich bin dir nicht mehr böse, aber so lasse ich dass nicht durchgehen. Überlege dir einmal genau was du heute Abend gesagt hasst. Und ach ja es ist wohl besser wenn wir morgen einen Tag ohne einander verbringen, ich meine nicht nur wir zwei, alle brauchen mal eine Pause!“ Mit diesen Worten verschwanden die zwei in getrennte Zimmer.


4.

Am nächsten Morgen stand bei den Mädels shoppen auf dem Plan und die Jungs waren in Putzlaune und nahem sogleich den Staubwischer zur Hand. In der Stadt angekommen machten wir zuerst ab, dass ab nun das Wort Jungs oder die Namen der vier Knaben von uns nicht mehr zu hören sein dürfe. Als zweites stürmten wir gleich in Tally Weijl. Bewaffnet mit drei Paar Jeans und sechs Tops gingen wir in die Umkleideräume. Den Laden verliessen wir mit einer Jeans und fünf Tops. Als nächstes machten wir den C&A unsicher, verliessen den Laden, jedoch ohne Kleider. Auch H&M wurde nicht verschont. Auch diesen Laden verliessen wir mit diversen Kleidungsstücken, wie zum Beispiel einen, etwas zu kurzen Minirock oder einer hübschen Bluse. Nach dem ewigen hin und her stressen hatten wir alle Recht Hunger bekommen, es war ja auch schon wieder dreizehn Uhr. Bei einem gemütlichen Mittagessen auf einer Parkbank mit Sandwichen redeten wir über Gott und die Welt aber nicht über Boys, alle hielten es ein. Nachdem Essen, waren wir alle wieder Gestärkt und natürlich immer noch total motiviert, also konnten wir nun auch den vierten und sehr wahrscheinlich letzten Laden des Tages aufsuchen, den Reizwäscheladen.
Es herrschte totenstille im Laden, auf jeden Fall bis wir kamen. Wir probierten verschiedene Dessous und Corssets an. Am Ende kaufte jede von uns ein Korsett, Netzstrümpfe und Rüschen BH und Slip. Anna in rot, Babsi in Silber, Chris in gold und ich in Schwarz. Auch diese Tour dauerte über eine Stunde so dass wir gleich den Zug von vier Uhr nehmen konnten.

So gegen viertelvor fünf waren wir wieder zuhause. Von den jungen Männern war jedoch keine spur zu sehen. Also gingen wir schnell in mein Zimmer und zogen uns um, natürlich all die Dinge die wir im Reizwäscheladen gekauft hatten um sie zu überraschen. Wir zogen aber alle einen alten Bademantel darüber. Voller guter Laune machten wir uns nun ans Kochen. Wir kochten Nudelnauflauf. Nachdem wir den Auflauf in den Ofen geschoben hatten, kamen sogleich die Jungs. Als Chris sie entdeckte plauderte sie gleich drauf los: „ Hey ihr süssen wir haben eine kleine Überraschung für euch.“ Darauf Gustav: „Das ist ja schön und gut, aber wir haben auch eine, also setzt euch mal hin.“ Die Jungs verschwanden in die Küche und Tom stellte das Radio auf volle Lautstärke. Als das Licht ausging und die grosse Lampe über der Bar anging sahen wir die Boys auf den Tresen stehen. Langsam fingen sie an zu Tanzen und dann flog das erste Hemd durch die Lüfte, wir wussten was das sollte und fingen lauthals an zu lachen. Weil wir die Jungs aber nicht verletzen wollten, zogen wir gleichzeitig unsere Bademäntel aus und stiegen in Dessous auf die Bar. Tom flüsterte Anna ins Ohr: „Und ist das gute Entschuldigung?!? „Könnte nicht besser sein“ erwiderte Anna und drückte ihm einen Kuss auf den Mund. Wir tanzen solange weiter, bis Rauch aus der Küche qualm. Wir rannten alle, nur in Boxershorts und Dessous bekleidet in die Küche, rissen den Backofen auf und nahmen den Nudelauflauf entgegen. Zum glück war er nicht all zu verbrannt und man konnte ihn noch essen.

Nachdem Essen zogen wir uns in unsere Zimmer zurück und stylten uns für die heute Neueröffnete Disco bei uns im Dorf. Fertig gestylt klopften wir an die Zimmertüre der Jungs. „Kommt ihr endlich?!?“, schrie Babsi lauthals. Im Chor riefen die Jungs: „ Ja ja sind gleich so weit, Ladys.“ Darauf Chris: „Schön und gut, aber Ladys lässt Mann bekanntlich nicht warten!“ In diesem Moment öffnete Bill die Türe und die drei anderen folgten ihm zugleich. Im Türrahmen blieben alle wie angewurzelt stehen. Wir hatten uns so herausgeputzt, dass sie aus dem Staunen nicht mehr herauskamen. „Wenn du so mitkommst muss ich heut Abend wohl besonders gut auf dich aufpassen.“, lobte Tom Anna, „ aber nicht nur ich, auch die anderen.“ Fügte er hinzu.



Voller guter Laune betraten wir die Disco. Es war schon alles in vollem Gange. Zuerst stellten wir uns an die Bar und bestellten acht Red Bulls, die natürlich die Jungs zahlten. Bei einer ruhigen Ballade zogen uns die Jungs auf die Tanzfläche eng umschlugen tanzten wir zu Marc Terenzi Love to be loved by you. Als wir müde abgetanzt hatten zog es uns so gegen ein Uhr morgens nach Hause in unsere kuscheligen Betten. Im Bett kuschelten Bill und Ich uns eng aneinander und schliefen sofort ein. Zur gleichen Zeit bei Chris und Georg wurde jedoch noch lange nicht an schlafen gedacht, sondern nur ans Knutschen. Tom und Anna kuschelten auch, sie redeten aber lieber über die vergangenen Tage als wild herumzufummeln. Babsi und Gustav dachten weder noch an schlafen, kuscheln oder knutschen, sie spielten lieber Play Station. Sehr romantisch!!



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