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5.

Den nächsten Morgen verschliefen wir alle und standen erst um vierzehn Uhr auf. Zu morgen assen wir nichts richtiges, da die Jungs es eilig hatten ins Dorf zu kommen und wir eh Bandproben hatten, was die Boys jedoch nicht wussten. Das war aber auch das einzige wo von sie keine Ahnung hatte, dass wir auch eine eigene Band hatten. Fleissig wurden Mikrofons eingesteckt, Kabel angeschlossen und Gitarren gestimmt. Den Gesang übernahmen Ich und Anna die gleichzeitig auch Gitarristin war. Babsi begleitete uns mit den Drums und Chris schnappte sich sogleich ihren Bass. Zuerst Probten wir zwei Lieder die wir schon seit längerem geschrieben hatten, „irgendjemand“ hiess unser aller erstes Lied. Nachdem vierten Mal spielen beschlossen wir „einmal in unserem Leben“ zu spielen. Nach mehr als einer Stunde knurrte uns dann der Magen und wir gingen schnell hoch in die Küche um uns ein paar Sandwichs zu machen. Als wir die genüsslich gegessen hatten machten wir uns wieder ans spielen. Dieses Mal einen Song den wir in den letzten vergangen Tagen geschrieben hatten. Er hiess „Nur für euch“ und wir schrieben ihn nur für Bill, Tom, Gustav und Georg. Wir spielten ihn gerade zum zweiten Mal, als wir plötzlich unterbrochen wurden und zwar von Tokio Hotel. Sie sahen uns fragend an und Gustav fragte dann: „Gibt es da etwas, was wir vielleicht nicht wissen?!?“ „Ähm, na ja, also“, stotterten wir alle, „ ja ich glaube schon“, gab dann Chris rasendschnell von sich, nun sprach Anna: „Wisst ihr, dass ist so, wir äh na ja, hm ja wir haben es euch nicht gesagt aus, öhm weiss eigentlich auch nicht was für einem Grund…“ „ Ach so sagte“, sagte Bill misstrauisch, aber dann total begeistert gab er von sich: „Es hat aber Hammer geklungen! Dass muss man euch lassen. Wie nennt ihr euch?!?“ „O.A.B.C“, erwiderten wir im Chor. „Und habt ihr nur diesen einen Song?“ Wollte Gustav neugierig wissen. Babsi: „Nein wir haben noch zwei andere, aber den, den ihr eben gehört habt, haben wir vor zwei Tagen geschrieben und zwar nur für euch!“ Päng, dass sassen, die Jungs waren platt. Das hätten sie nicht gedacht. Sie hatten einige Minuten, bevor sie sich wieder gefangen hatten und etwas sagen konnten. Tom der als erste wieder klar denken konnte vergewisserte sich unsicher: „Ist das euer Ernst?!? Dieses Lied geht nur an uns?“ „Na klar! Was hasst du denn gedacht?“ Machte Anna ihrem Freund klar. „Ich… dass ist einfach“, Bill wusste keine Worte, „ ich weiss nicht was sagen, aber es ist einfach total geil von euch!“ „Und es klang wirklich nicht schlimm? “Fragte ich scheu. „Nein“, widersprach Bill mir, „es klang Hammer geil. Ihr zwei habt ne super Stimme! Wisst ihr was?!? Ich ruf unseren Produzenten an, erzähle ihm von euch und bitte ihn eine andere Plattenfirma aufzutreiben damit ihr eure Songs veröffentlichen könnt. Das ist doch in Ordnung oder?“ Wir schauten uns ungläubig an, schrieen gleichzeitig auf und fielen uns in die Arme. Das konnte doch nur ein Traum sein! Bill hing schon am Telefon. Gustav schlug vor das Bravo-Team zu benachrichtigen um ihnen von uns zu erzählen. Georg meinte jedoch: „Nein, lieber noch nicht. Erst wenn es hundert Prozentig sicher ist, dass sie einen Vertrag bekommen.“ In diesem Moment kam Bill zurück. Er strahlte übers ganze Gesicht und berichtete: „Also es ist so: Es gibt da eine Plattenfirma ganz hier in der Nähe und die werden etwa in einer Stunde hier aufkreuzen um euch spielen zu hören und dann zu entscheiden.“ „Was?!?“ Schrie Chris. „ In einer Stunde schon? Dann müssen wir aber noch proben! Und zwar sofort!“ Es waren alle gleicher Meinung, also spielten wir alle Songs noch mal. Georg schlug dann aber vor, wenn wir wirklich einen Vertrag bekamen, nur ein Lied zur Single zur nehmen. So ähnlich wie sie es getan hatten. So beschlossen wir „Nur für euch“ wird unsere erste Single. Es sollte als dank an Tokio Hotel gehen, denn nur wegen ihnen konnten wie sie veröffentlichen. Wir spielten gerade den ersten Song, als die von der Plattenfirma im Raum standen und begeistert mithörten. Als er zu Ende war sagte der Chef der Firma: „Also so wie ihr spielt, ist dass ja wohl klar. Ihr müsst nur noch da unterschreiben, da den Namen der Band und hier wie eure Single heisst hinschreiben.“ Nachdem der Vertag unterschrieben war, fielen wir uns alle in die Arme und bedankten uns mit tausenden von Küssen, bei den Jungs. „Ach ja“, sagte Hans, der Boss der Firma, „Tokio Hotel, ihr könnt ja schon einmal das Bravo- oder JAM- Team benachrichtigen und ihnen von den Nachwuchsstars erzählen. Und ihr vier Damen, wir sehen uns in drei Tagen im Studio um die Songs aufzunehmen. Geht das klar?!?“ „Klaro, kein Problem!“ Bejahte Babsi.

Wir konnten es gar nicht richtig glauben, dass wir nun eine eigene Band hatten und in ein paar Tagen unsere erste Single rauskommen würde.

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6.

In den nächsten zwei Tagen wurde heftig geprobt, bis am Donnerstag unsere Eltern nach Hause kamen. Wir sassen gerade gemütlich auf den Sofas im Wohnzimmer, kuschelten uns an die Jungs und plauderten, als plötzlich die Tür aufsprang und unsere Eltern den Raum betraten. Eifrig sprangen wir vier Mädels auf, rannten auf unsere Eltern los und begrüssten sie herzlich. „Und wie war euer Wellensurlaub?“ Wollte Chris wissen. „Konnten ihr euch gut erholen?“ Fragte Babsi weiter. „Lasst sie doch erst einmal richtig ankommen.“ Sprachen Anna und Ich wie aus einem Munde dazwischen. „Stopp!“ Griffen nun auch die Eltern ein. „Und was ist mit den vier jungen Herren?!? Haben sie ihren Aufenthalt bei uns verlängert?“ „Äh ja irgendwie halt schon, aber dass können wir ja alles heute Abend bei einem gemütlichem Essen, zu sechzehnt beim Chinesen erzählen.“ Schlug Chris vor. Die Erwachsenen willigten neugierig ein.
Ab nun hatten wir noch genau zwei Stunden um uns schön fein rauszuputzen. Bill trennte sich von seinen zerlöcherten Jeans und zog eine noch relativ neue, ganze an, Tom liess seine Caps zuhause, da dass in einem Restaurant ja unhöflich ist welche zu tragen. Da Georg und Gustav ja meist „normal“ angezogen waren, stylten sie sich einfach ein wenig die Haare. Da die Jungs bekanntlicher Weise weniger lang im Bad haben (ausser Bill) halfen sie uns bei der Auswahl unserer Klamotten. Da wir nicht alle in einem Auto platz hatten schlugen unsere Eltern vor, dass wir jungen doch bei Georg im Auto mitfahren sollten. Als wir alle loslachten rafften sie gar nichts mehr. Wir beruhigten sie jedoch und sagten es sei alles in bester Ordnung. Während der Autofahrt diskutierten wir heftig darüber, in was wir sie einweihen wollten und in was nicht. Daher beschlossen wir, dass wir nun, jede einzelne ein Bandmitglied als Freund hatten, jedoch nicht in die engeren Details einzuweihen. Da wir noch was zum Feiern brauchten, beschlossen wir ihnen auch vom Plattenvertrag zu berichten. Gesagt getan. Dort angekommen weihten wir sie in all diese Sachen ein. Da es nun wirklich einen Grund zum Feiern gab erlaubten uns unsere Eltern zum ersten Mal Champagner zu trinken. Georg verzichtete aber und blieb beim Red Bull. Sein Argument war: „Ich muss ja noch fahren. Auch Babsi’s Vater verzichtete freiwillig darauf. Während sich die Eltern an Sushi hielten bestellten wir Chinesische Nudeln mit Sweet and Sauer. Zuerst waren die Erwachsenen wegen dem Plattenvertrag ein wenig geschockt, als wir ihnen jedoch versicherten, dass wir nichts zu verlieren hätten waren sie beruhigt. „Zufälligerweise“ mussten wir vier Mädchen alle gleichzeitig zusammen aufs Klo, sodass die Eltern ungestört mit den Jungs quatschen konnten. Als auch diese Hürde beseitigt war, waren wir alle todmüde, gingen nach Hause und legten uns sofort in die Betten. Wir durften weiterhin so schlafen wie wir es in der letzten Woche immer getan hatten. Das überraschte uns selber ein wenig.

Am nächsten Tag mussten wir um acht Uhr aus den Federn, da wir um neun im Studio stehen mussten. Total motiviert und auch ein wenig aufgeregt machten wir uns auf den Weg. Natürlich kamen alle vier Herren auch mit also hatten wir kein Problem mit der Hinfahrt. Dort angekommen erwartete uns schon das ganze Team. Als sie uns alles gezeigt und erklärt hatten, machten wir uns gleich ans aufnehmen. Es klappte alles wie am Schnürchen so dass wir nach Eineinhalbstunden schon alles aufgenommen hatten. Nun ging es an die Gestaltung von der CD. Also wie sie aussehen wird und all das. Wir entschieden uns, dass unser Logo auf der CD drauf ist und als Cover ein Bild von der ganzen Band. Für das Bild mussten wir nun alle zum Fotografen. Der machte ein paar Schnappschüsse und wir wählten einen aus. Nachdem der dann fertig gedruckt war hasteten wir wieder zurück ins Studio um dort alles fertig zu stellen. Hans schlug vor, dass die Single am nächsten Montag rauskommt. Alle willigten einverstanden ein. „So“, gab Babsi ganz ausgepowert von sich, „ nun ist alles komplett.“ „Nicht ganz“, widersprach Hans. „Nicht?!?“ Fragte Babsi verzweifelt. „Nein oder wollt ihr keinen Videoclip für eure Song haben?“ Fragte Hans. Ups, dass hatten wir total vergessen, dass muss ja auch noch dazugehören. Wir schauten uns verzweifelt an, da wir nun echt total k.o. waren. „Keine Angst“, beruhigte Hans uns, „das kommt nicht heute dran. Ist gut wenn wir am Sonntag drehen würden?“ „Es ist alles okay, einfach nicht heute.“ Sprach ich für meine Band und mich.

Auf dem Heimweg wollte ich noch unbedingt an einen Kiosk, da ich das neue Bravo noch nicht gekauft hatte. Als ich sie aus dem Regal rausnahm verschlug es mir beinahe die Sprache. Auf der Titelseite waren wir abgebildet und zwar riesig. Ich wollte gerade Babsi, Chris und Anna rufen als ich sah dass die von paar Dutzend Leuten umgeben waren. „Hm“, dachte ich, „ also eine Fangemeinde hatten wir schon mal, obwohl unsere Single noch nicht raus war.“ In diesem Moment drehten sich alle zu mir um und kamen auf mich gestürzt. Ab nun war es also aus mit der Privatsphäre. Es wurde hier nach Autogramm Karten gefragt und da. Wir hatten sie aber im Studio vergessen, so dass wir einfach auf Zettel unseren Bandnamen und unsere Namen rundum schrieben. Nachdem ich nach Vierzig Minuten endlich mein BARVO gekauft hatte konnten wir die Fahrt vorsetzen. Zuhause angekommen konnten wir uns gleich an den Tisch setzen und das Essen wurde serviert. Es gab Lasagne. Beim gemütlichen Essen erzählten wir von den Studioaufnahmen, dem Fotoshooting und dem etwas verlängertem Barvokauf. Da unsere Eltern voll und ganz hinter uns standen hatten sie auch noch etwas getan. Babsi’s Mutter erklärte: „Wir dachten, weil ihr ja nun dann recht bekannt werdet, haben wir euch eine Fanpost-Adresse eingerichtet.“ „Hey wow, dass ist ja total cool!“ Bedankte sich Chris. Neugierig wollte ich wissen: „Wie geht denn die Adresse? Und wie kommen all die Briefe zu uns? Müssen wir die bei der Post abholen?“ „Nein, nein, es ist so wie eine Deckadresse“, erklärte Babsi’s Mutter weiter, „es wird alles hier ankommen. Checkt ihr?“ Wir nickten etwas ungläubisch. Lange zum nachdenken hatten wir aber nicht denn Annas Mutter übernahm nun das Wort: „Ja und die Adresse ist schon in vollem Gange. Ihr habt ja schon ein Haufen Fans.“ Mit diesen Worten nahm sie einen recht grossen Karton unter dem Tisch hervor und übergab ihn uns. Etwas verunsichert fragte Babsi: „Was ist da drin?“ „Schaut doch mal nach.“ Befahlen unsere Mütter uns. Gesagt getan. Wir standen alle auf setzten uns in das Wohnzimmer auf den Boden vor die Sofas und begannen die Klebstreifen von dem Pappkarton zu entfernen. Nachdem wir ihn wegzogen hatten, und den Deckel geöffnet hatten kamen uns ein paar Dutzend Briefe entgegen. Sofort war klar, dass war die erste Fanpost. Jede von uns nahm gleich einen Brief heraus und waren schon wieder erstaunt. Auf den Briefen stand, an wen sie gingen. Ich hatte einen in der Hand der an Anna adressiert war und Anna einen für Chris. Babsi gab den, den sie rausgefischt hatte mir. Und Chris übergab ihren Babsi. Wir öffneten sie voller Neugier und lasen sie erst einmal für uns durch. Ich wusste nicht was bei den anderen stand doch bei mir war sie von einem jungen Boy. Er schrieb, dass er mich total gerne mal persönlich treffen würde, dass er finde ich sei die hübscheste Frau die er jemals gesehen hatte und dass er meine Band und mich die besten finde. Ich lachte in mich hinein. „Kaum zwei Tage bekannt und schon mehrere Verehrer. Ich fragte die anderen was bei ihnen drin stünde. Jede liess ihren Brief vor und es kam raus, dass alle ungefähr den gleichen Innhalt hatten wie meiner.

Nachdem wir alle Briefe gelesen hatten konnten wir endlich die Bravo die ich gekauft hatte durchblättern. Natürlich waren wir alle super gespannt was über uns drin steht. Es konnte auf jeden Fall kein kleiner Artikel sein, denn auf der vordersten Seite stand ganz gross: „Newcomer Band OABC verdrehen allen Jungs die Köpfen! Grosser Artikel!“ Wir schlugen sofort die Doppelseite auf, auf der wir standen. Wow nicht schlecht. Oben stand ganz Fett: Sie sind hübsch, kommen aus der Schweiz und stehen auf Tokio Hotel! Hihi wir alle mussten lachen. Auf der Seite war von jedem von uns ein Ministeckbrief der alles enthielt also wie zum Beispiel Name, Spitzname, Grösse, Gewicht, Hobbys, welche Position wir in der Band hatten und noch viel mehr. Auch unsere Biographie stand auf der Seite, also wie die Band entstand. Am meisten spass hatten wir an den Sätzen: „ Sie sind wie Tokio Hotel in weiblicher Form: Frech gestylte Haare, Pircings und Tattoos und haben ihren eigenen Styl was Klamotten angeht…“ Das mit den Pircings und Tattoos war jedoch nur halbrichtig. Wir hatten zwar alle irgendwo ein Loch besser gesagt Anna ein Zungenpircing und ein Nasenring, Chris hatte sich den Bauchnabel pricen lassen, Babsi hatte einen Nasenring und ich hatte ein Pircing in der Augenbraue und am Bauchnabel doch ein Tattoo hatte nur Anna und ich. Ich lass mal meinen Steckbrief durch um zu schauen ob alles in Ordnung war.



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