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7.
Der nächste Tag war ein Samstag und wir hatten nichts vor, also beschlossen wir, schnell mit dem Fahrrad in den Mc Donalds zu gehen und nachher noch ein wenig baden. In der Garage mussten wir noch schnell schauen ob wir überhaupt genug Drahtesel hatten. Zum Glück hatten meine Eltern die zwei die sie letztes Jahr mal gewonnen hatten doch nicht weggegeben. Nachdem alle sich auf ihre Velos geschwungen hatten und wir losfahren wollten rief jemand Annas und meinen Namen. Wir drehten uns um und sahen unsere Nachbarn. Sie kamen auf uns zu und plauderten drauflos: „Wir haben von euch gelesen. Es war ein Riesen Artikel über euch in der Zeitung! Dass hätten wir nie gedacht dass eure Musik doch mal noch was wird!“ „Na sehen sie, es war halt schon immer etwas an uns dran!“ Gab Anna frech zurück und wir drehten uns um und fuhren los. „Mein Gott“, söhnte ich, „ die sind echt schlimmer als schlimm. Erst einen auf böse und blöde Nachbarn machen und wenn wir bekannt sind einen auf voll liebe Typen.“
Auch ausserhalb der Garage hatten wir keine Ruhe. Mehrere Fans umzingelten unser Haus. Zum Glück aber nicht nur welche von uns auch von Tokio Hotel. Als wir die Horde genauer angeschaut hatten machten wir alle, schön synchron rechts um kehrt und verschwanden wieder in der Garage. Wir flüchteten ins Haus und beschlossen kurzer Hand uns einen gemütlichen Videonachmittag zu machen. Mit Red Bull, Cola, Chips und Salzstangen bewaffnet setzten wir uns vor die Glotze. Nachdem wir die hälfte von „Fluch der Karibik“ gesehen hatten, merkten wir, dass wir mehr tratschten als fern zu schauen. Also beschlossen wir das Video abzubrechen und ein wenig in den Proberaum zu gehen und etwas zu spielen. Zuerst spielten Tokio Hotel ein paar Lieder wie etwa „Unendlichkeit“ oder „Schrei“. Ich war froh, dass meine Eltern den Raum im letzten Jahr schalldicht gemacht hatten. Als Gustav nun uns aufforderte „Nur für euch“ zu spielen widersprach Babsi ihm: „Nein wartetet einen Moment, bitte.“ Mit diesen Worten verschwand Babsi hoch in ihr Zimmer und war zwei Minuten später schon wieder unten. „ So, wir spielen äh also ja wir probieren dies mal zu spielen. Okay Mädels?!?“ Begann sie. „Na ja“, begann Chris etwas unsicher, „wenn wir wüssten was das ist, ist’s ok…“ „Oh sorry hab ich euch ja noch gar nicht erzählt. Ich hab ’nen neuen Song geschrieben.“ „Ach so“, begann Chris etwas ungläubisch, „und wie heisst das Stück?“ Fragte sie weiter. „Ja also, dass“, stotterte Babsi, „ dass weiss ich eben auch noch nicht. Mir fällt einfach nichts dazu ein.“ „Ist ja nun nicht so wichtig oder?“ Fragte Tom. „Spielt ihn doch erst einmal, oder probiert es wenigstens.“ Schlug er vor. Wir willigten einverstanden ein und so begannen wir alle. Besser gesagt Anna begann. Sie hatte ein Gitarrensolo am Anfang. Es klang einfach super! Nachdem auch Babsi und Chris eingesetzt hatten. Nach dem Intro das dreissig Sekunden dauerte begannen Anna und ich zu singen


Wir spielten bis zum ersten Mal der Refrain fertig war und hörten uns dann die Meinung der Jungs an. Georg sprach als erster: „Nicht schlecht, Mädels. Hut ab, es klang echt super, für das, dass ihr den Song zum ersten Mal gespielt habt!“ „Ich denke“, begann Tom, „ich kann mich nur Georg anschliessen.“ Wir schauten Bill erwartungsvoll an. „Was glotzt ihr den alle?“ Wollte er schnippisch von uns wissen. „Na zum Beispiel wie du den Song fandest?“ Gab ich total zickig zurück. „Ach so“, meinte er nun etwas verlegen, „ ’tschuldigung hab gerade rumstudiert. Also ich finde ihn gut, warum spielt ihr nicht mal den ganzen?“ „Weil wir erst noch Gustavs Meinung hören wollen!“ Antwortete Babsi und schaute ihren Freund mit einem kalten Blick an. „Also ja, ich…“, stotterte der, „darf ich auch einen Vorschlag machen?“ „Klar“, platzte es aus mir raus, „bitte, nur zu!“ „Also, es würde doch sicher nicht schlecht klingen wenn Babsi am Ende des Liedes oder irgendwann in der Mitte noch ein Solo mit den Drums hinlegen würde?“ Schlug er vor und fügte noch schnell hinzu: „ Darauf stehen viele Fans, ich spreche aus Erfahrung.“ „Keine schlechte Idee“, willigte Chris ein, „ aber nun habe ich noch ein Problem mit einem Griff. Ich hab vorhin überhaupt nicht mehr durchgeblickt.“ „Ja hab ich gemerkt“, meinte Georg nun, „soll ich ihn dir zeigen?“ „Ja bitte, gerne.“ Bettelte Chris. Also zeigte Georg ihn ihr und erklärte endlos lange, aber Chris kapierte ihn nicht. „Können wir nun endlich mal den ganzen Song spielen?“ Drängelte Babsi. „Kannst du nicht mal warten?“ Schnauzte Chris sie an „Siehst ja, dass ich den Griff nicht kann!“ „Ich könnte ja sonnst einmal mitspielen wenn ihr wollt?“ Fragte Georg etwas schüchtern. „Vielleicht checkst du den Griff ja dann?!?“ „Na ja, okay “, willigte Chris ein wenig sauer ein, „ aber nachher spiele ich wieder, es ist ja unser Song!“

Nachdem wir den ganzen Song einmal ganz gespielt hatten waren wir selbst begeistert und plötzlich schrie Chris: „Ach nein, wie blöd der ist ja total einfach! Können wir nochmals spielen?“ Und so spielten wir den ganzen Song ein zweites Mal durch. Nun fiel Toms Blick auf die Wanduhr die bei uns im Proberaum hing: „ Solltet wir nicht langsam beim Interview mit „YAM“ sein?!?“ „Oh scheisse!“ Erwiderten alle im Chor. Wir rannten alle hoch in unsere Zimmer, zogen uns was Neues an, schminkten uns, natürlich nur die Mädchen, mit Ausnahme Bill und standen fünf später in der Eingangshalle. Wir hasteten ins Auto, sahen Georg an und Chris sprach: „Schatz, bitte vorsichtig, aber so schnell wie möglich.“ Georg gab Chris einen sanften Kuss auf die Stirn und entgegnete ihr: „Aber immer doch Süsse. Nun aber rein ins Auto.“ Schnell sprangen alle in den Wagen meiner Eltern. Als wir endlich auf der Autobahn waren drückte Chris’ Freund mächtig auf das Gaspedal und so erschienen wir zehn Minuten zu früh in der Redaktion. „Na ja, lieber zu früh, als zu späht.“ Meinte Babsi, die sowieso immer einen passenden Spruch auf Lager hatte. Endlich erschienen der Interviewer und die Fotografin. Sie begrüssten uns herzlich und fragten als erstes: „Wollt ihr was zu trinken? Für alle ein Red Bull?“ „Na da sagen wir nicht nein.“ Willigte Gustav dankend ein. Mit dem kühlen Getränk in der Hand setzten wir uns auf ein Sofa in einem total gemütlich eingerichteten Raum. „So“, begann der Interviewer, der sich uns als Christoph vorgestellt hatte, „eigentlich dachten wir an ein Interview nur mit euch Girls, aber da Tokio Hotel eigentlich sowieso die ganze Zeit bei euch ist, dachten wir, wir laden die Boys auch gleich ein. Ich hoffe, dass ist kein Problem für euch?!“ „Nein, überhaupt nicht.“ Vergewisserte Anna Christoph. „Okay, dann fangen wir an“, meinte er, „ die erste Frage geht nur an euch Girls: „Wie erlebt ihr die jetzige Zeit? Hat sich viel verändert in eurem Leben?“ Wir tauschten kurz Blicke aus und dann sprach Anna: „Also gross etwas gemerkt haben wir noch nicht. Nur ein paar Fan- Briefe und ein paar Fans, hauptsächlich männliche, stehen vor unserem Haus, aber so Dinge, wie zum Beispiel Einladungen von Freunden, dass wir auf ihren Partys spielen kommen nicht gross, da viele in den Ferien sind.“ „Sprechen euch nun auch mehr Leute an wie früher? Also so Nachbarn oder wie alte bekannte?“ Fragte Christoph weiter. Ich überlegte kurz und antwortete dann: „ Ja wir kriegen schon Telefonate von alten Klassenkollegen auch von solchen mit den wir gar nicht viel zu tun hatten. Man muss schon aufpassen, dass man bei denen nicht auf der Schleimspur umfällt.“ „Was heisst das genau?“ Hakte der liebe Reporter natürlich nach. „Es ist einfach so“, begann Babsi, „es melden sich plötzlich Leute von früher, mit denen wir nicht viel, oder gar nichts zu tun hatten. Da müssen wir eben schon aufpassen, aber meistens merken wir gleich welches wahre Freunde sind und welches falsche.“ „Nun eine Frage die an alle gerichtet ist.“ Wollte der Interviewer wissen. „Plant ihr einen gemeinsamen Song oder so etwas?“ „Nein, dass planen wir zur Zeit nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden. Oder Mädels?!?“ Sprudelte es aus Bill raus. Sieben Gesichter schauten ihm entgeistert entgegen und antworteten im Chor: „Ja mal schauen irgendwann vielleicht.“ „Nun kommen wir schon zur letzten Frage die ebenfalls an euch alle gerichtet ist: Läuft etwas zwischen Tokio Hotel und OABC?“ Wollte Christoph wissen. Auch wenn wir alle mit dieser Frage gerechnet hatten schauten wir uns fragend an. Was nun? Zuhause hatten wir besprochen, dass wir es noch nicht veröffentlichen wollten, daher gab Tom locker zur Antwort: „Nein, und wenn etwas wäre würde das niemanden angehen!“ „Und das wollt ihr echt so stehen lassen?“ Wollte der nun etwas lästig werdende Reporter wissen. Wir entgegneten ihm alle mit todernster Miene kurz und bündig: „Ja.“ Die Fotografin die während des ganzen Interviews Fotos geschossen hatte wollte nun noch ein paar Gruppenfotos von OABC haben. Vor einer Weisen Leinwand stand ein wunderbar grosses Sofa. Sofort setzten wir uns alle drauf und die Fotografin schoss ein Foto nach dem andern. Plötzlich kam der jungen Frau die Idee, dass wir noch ein paar Gruppenfotos mit Tokio Hotel machen könnten. Da wir nichts dagegen hatten gesellten sich die Herren zu uns.

8.

Nach etwa einer halben Stunde waren wir fertig und machten uns auf den Nachhauseweg. Zuhause angekommen, machten wir es uns in meinem Zimmer gemütlich. Während ich neben Bill auf meinem Bett lag, plauderten wir über das Interview und den morgigen Tag der uns bevorstand. Wir mussten um halb sechs aus den Federn, da wir um acht Uhr in Biel/Bern sein mussten um den Videoclip zu drehen. Natürlich waren wir Mädels total aufgeregt und freuten uns total, sicherlich waren alle auch gespannt was sich die Produzenten ausgedacht hatten. Anna liebte Pferde von uns allen am meisten und hoffte so insgeheim, dass im Video auch ihre Lieblingstiere vorkamen. Nun kam uns in den Sinn, dass wir montags wieder zur Schule mussten. Uns alle graute ein wenig davor, da wir nicht wussten wie unsere Mitschüler auf unseren Erfolg reagierten. Na ja war nun ja auch egal wir hatten noch etwas mehr als einen Tag Zeit um uns darauf vorzubereiten. Wir schreckten alle hoch als es plötzlich an die Zimmertüre klopfte. Mit einem „Herein“ baten wir den vor der Tür wartenden hinein. Alle waren sichtlich neugierig wer es ist, denn unsere Eltern klopfen nie, oder selten an. Umso mehr freute ich mich, als ich sah, dass meine Cousine aus Österreich hier war. Ich stand auf und fiel ihr um den Hals.

Als ich ihr alle vorstellen wollte entgegnete sie mir nur: „Nicht nötig Olli. Ich kenne alle schon, hab schon von allen gelesen.“ Dabei setzte sie ein etwas stolzes Lächeln auf. Ich merkte, dass sie sichtlich Freude daran hatte, dass ihr kleines Cousinchen wusste was sie wollte. Ich bat sie sich zu setzen, irgendwo, wo es platz hatte. Das war in meinem Zimmer zurzeit recht schwer, aber sie fand dann doch einen Platz. Ich stellte sie den andern noch schnell vor und sagte: „Jungs, dass ist mein Cousinchen Mina, eigentlich Marina, aber nennt sie Mina wenn ihr sie nicht ärgern wollt, sie hasst es wenn man sie Marina nennt.“ Anna kannte Mina schon verdammt lange und auch sehr gut also erzählte sie ihr gleich von Morgen und von dem Interview heute, natürlich nicht ohne Stolz.
Plötzlich klingte das Telefon in meinem Zimmer. Ich erkannte am Ton, dass es das Haustelefon war, dass hiess, dass entweder meine Mum oder mein Dad etwas wollte. Also stand ich auf, schlängelte mich geschickt durch mein Chaos im Zimmer zu meinem Schreibtisch wo mein geliebtes Telefon lag nahm ab und fragte: „Ja, was ist?“ „Essen wäre fertig.“ Verkündete Mein Dad am anderen Ende der Leitung. „Okay, danke.“ Mit diesen Worten legte ich wieder auf und verkündete den anderen die Nachricht. Sofort stürmten alle Hinunter an den Tisch. Es gab Raclette. Beim gemütlichen Essen erzählten wir vom Interview und gingen anschliessend alle ins Bett, da es ja hiess morgen früh aufstehen.



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